10/19/2015

Ferien = Kulturzeit // alte Nationalgalerie Berlin


Freunde der schönen Künste,

da ich nun leider schonwieder Ferien habe und meine Zeit nun nur noch teilweise mit den Freuden des Lernens verbringen kann,muss ich mich wieder andersweitig orientieren. Okay das hört sich nun ziemlich nach Leid an, doch ist dem nicht ansatzweise so.
Ich-Liebe-Ausstellungen.
Und zu meinem großen Glück gibt es in Berlin einfach unzählig viele.
Offiziell ist es Ferientag No.1, jedoch haben meine Ferien schon am Freitag begonnen.

Und das mit einer Führung durch den Hamburger Bahnhof.
Dazu schreibe ich aber später noch, weil ich noch nicht ganz durch das gesamte Museum druchgekommen bin und dadurch noch einiges auf mich wartet, bevor ich mir ein richtiges Bild machen kann.

Am Samstag war ich im Deutschen Historischen Museum zu einer leider nur einstündigen Führung zur - man kann es kaum glauben - DEUTSCHEN GESCHICHTE. Auf Englisch wohlgemerkt.
Wow. Aber nein. Es war fantastisch. Diese Führung erweiterte nicht nur mein Wissen über mein Heimatland, sondern stärkte gleichzeitig noch meine Fähigkeiten in Sachen englischem Hörverstehen.
Was will ich sagen ?
MACHT FÜHRUNGEN MIT
UND AM BESTEN AUF ENGLISCH

Am Sonntag war ich dann noch in der alten Nationalgalerie.
Diesmal ohne Führung, aber mit männlicher Begleitung, die mit mir staunte und diskutierte.
Wobei ich wirklich sagen muss, dass viele Werke uns auch einfach überhaupt nicht berührt haben. Weder die Technik, noch das Motiv oder sonst irgendetwas haben uns gefesselt, sodass wir einfach vorbeispazieren konnten.

Naja. Umso intensiver waren aber die Gemälde, die das gewisse Etwas hatten. Manchmal waren es die Farben, die ausdrucksstarken Augen, die, kaum von der Realität zu unterscheidenden, Hände oder die detaillierten Blumen.
Mein Gott war das fantastisch.

Mir blieb nichts anderes übrig, als eben diese Werke auf blöden Fotos festzuhalten.
Natürlich sind sie weniger eindrucksvoll, doch glaube ich, das sie trotzdem zeigen, was diese Austellung zu bieten hat.

MIR rauben sie immer noch die Worte.

Nun denn
genießt: 



 







Mareike

4 Kommentare:

  1. Die Bilder sind wirklich wunderschön ! Genau wie die Weise, wie du sie und deine Erlebnisse beschreibst ! Wie lange hast du schon die Begeisterung für Ausstellungen ?

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    1. Also erstmal: vielen Dank für Deinen Kommentar !
      Diese Begeisterung hat sich erst jetzt in den letzten 1 - 2 Jahren entwickelt. Mittlerweile ist es definitiv eine Leidenschaft geworden, der ich am liebsten jeden Tag nachgehen würde. Zu oft leider allein, weil wirklich wenige Menschen in meinem Alter diese Euphorie teilen.

      Woher kommst Du ?
      Und wie ist Deine Einstellung zu Ausstellungen ?

      Adieu Mareike

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    2. Ich komme aus Berlin :)
      Ich war hier schon in einigen Ausstellungen, bin da aber wirklich kritisch! Ich kann mich oft nicht in die Kunstwerke hinein versetzen, weil sie für mich nicht logisch sind. Das ist oft bei moderner Kunst so. Allerdings finde ich Gemälde, wie die aus deinem Beitrag, oder auch Fotografien oder Gemälde mit einer Handlung darauf sehr toll.

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  2. In Sachen moderner Kunst stimme ich dir da total zu. Scheinbar wahrlos aufgetragene Farbe ohne erkennbaren Sinn, die dann möglichst poetisch betitelt ist, lässt mich auch völlig kalt. Da kann ich auch schlichtweg nichts reininterpretieren.
    Es gibt so viel gute Kunst. All diese unbekannten Künstler, die unbeschreiblich gute Arbeit leisten, aber es niemals in einer Ausstellung dieser Größe schaffen werden. Nun gut. Kunst ist eben ein dehnbarer Begriff. Für mich jedoch hat auch Kunst ihre Grenzen.

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