… ein Thema, über das ich stundenlang schreiben könnte…
Zum einen ist das ganz unangefochten, wie sollte es auch
anders sein, The Virgin Suicides! Er
ist so außergewöhnlich .. schön.. im Sinne von ansehnlich. Man könnte problemlos
an jeder beliebigen Stelle stoppen und ein Foto machen. Jedes dieser Fotos wäre
vollkommen.
Hier eine kleine Kostprobe:
Außerdem finde ich es sehr, sehr, sehr sympathisch, dass die
Handlung des Films sich nicht überschlägt und die Protagonisten nicht irgendeine
Art von Abenteuer erleben. Für mich ist es nämlich einer der meilenweit größten
Abstoß-Faktoren, wenn hinten auf einem Buch so etwas wie „Und dann erlebten sie
das Abenteuer ihres Lebens“ steht. Laaangweilig.
Also zurück zum Film. Ich will nicht sagen, dass er keine Handlung
hat, im Gegenteil, es handelt sich nur um eine irgendwie speziellere,
unactionreiche und für mich spannendere Handlung.
Das ganze spielt in den 70er Jahren in irgendeinem
amerikanischen Vorort. Der Film wird aus der Perspektive einer kleinen Gruppe
von Jungen erzählt, die es sich zum Ziel gemacht hat, die mysteriösen Lisbon-Schwestern und deren
Tod zu verstehen, denn wie man von
Beginn an weiß, haben sich alle 5 im Laufe der Zeit umgebracht.
Von ihrer Faszination für die Schwestern motiviert,
versuchen die Jungen jeden noch so kleinen Hinweis oder Anhaltspunkt zu finden.
Sie reden mit den verschiedensten Leuten und sammeln alles, was mit den 5 in
Verbindung steht.
Ob sie am Ende zu einem Ergebnis kommen, erfahrt ihr
natürlich nur, wenn ihr euch den Film anschaut, was ich wärmer als nur
wärmstens empfehle. Allein schon wegen des visuellen Materials. Er ist genial.
Genial. Genial. Genial.
Wo wir doch schon bei genial sind. Natürlich Psycho! Wahre
Genialität, gleichzeitig wirklich spannend und ein ziemlich gruselig.
Eigentlich sind Horrorfilme nicht so mein Ding. Dazu muss man aber auch sagen,
dass Psycho kein klassischer Horrorfilm ist.
Man sieht darin nämlich keinerlei Verletzungen oder Blut, das aus einer
Wunde kommt – also auch keine sinnlosen und ekelhaften abgetrennt Beine und
aufgeschlitzten Kehlen. Der Film lebt vor allem durch seine meisterhaft
aufgebaute Spannung, effektvollen Schnitte und die grandiose Auflösung. Ich
hätte damit niemals gerechnet!
Das Szenario ist Folgendes: Marion Crane, eine Sekretärin
aus Phoenix, entwendet auf ihrer Arbeit Geld, um ihren Freund endlich heiraten
zu können.( *An der Stelle muss ich kurz anmerken, dass die Aktion nicht
geplant und Marion immer wieder von Gewissensbissen geplagt war.)
Auf jeden Fall möchte sie gleich (mit dem Geld) zu ihrem
Freund fahren, muss jedoch einen Zwischenstopp
in einem Motel einlegen, wo es dann zur
doch schon recht bekannten Duschszene kommt und sie erstochen wird. Daraufhin beginnen ein Inspektor, Marions
Freund und ihre Schwester damit, zu ermitteln, wie sie zu Tode gekommen ist.
Das hört sich ziemlich nach einem typischen Detektivfilm an,
aber Psycho hebt sich wirklich ab. Sehr sehenswert!
Zuletzt habe ich noch Shutter Island ausgewählt. Wieder ein
Film mit genialer Auflösung , die man zuerst gar nicht annehmen kann (und möchte), aber das macht ja die
Genialität auch irgendwie aus.
Es geht um einen Ermittler, der mit dem Auftrag, eine
geflohene Patientin aus einer Psychatrie für Straftäter (irgendwie bekomme ich
gerade Angst, es ist so dunkel und darußen schreien Leute seltsam… ) zu finden
und wieder in die geschlossene Anstalt zu übergeben, auf eine Insel geschickt
wird. Diese ist, abgesehen von einer Fähre, komplett von der Außenwelt
abgeschottet.
Der Film dreht sich dann vor allem um die Ermittlungen, die
Dinge immer wieder zutage fördern, die alle meine Theorien bis dahin
durchkreuzt haben, was mir ausgesprochen gut gefällt. Man weiß nie, woran man
ist. Der Film ist nicht vorhersehbar und bringt immer wieder Überraschungen mit
sich.
Das ist bei allen Filmen gleich, obwohl sie doch ziemlich
unterschiedlich sind. Man sieht das Ende nicht kommen. Deswegen seht sie euch
an! Sie werden euer Leben bereichern ♥
Viel Spaß!











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