10/29/2015

Kunst in Amsterdam


Konnichiwa !

Eigentlich war ich der festen Überzeugung, bereits etwas über meinen Aufenthalt in Amsterdam geschrieben zu haben, doch lässt sich nun dazu wirklich nichts mehr finden. Vielleicht habe ich es also doch nicht getan, weshalb ich es jetzt einfach nachholen möchte.

Und es tut mir leid, dass ich mich an dieser Stelle gleich all den Amsterdamliebhabern entgegenstellen muss, aber ich mochte es ganz und gar nicht.
Definitiv bin ich ein Großstadtkind. Ich liebe volle Straßen, anonyme Menschenmassen, das Überangebot an Kunst und Kultur, Ballungen von Märkten, überfüllte Verkehrsmittel und dynamisches Getummel.
In Amsterdam konnte ich zwar all das finden, es jedoch keineswegs so genießen, wie ich es täglich in Berlin tue.
So viele hässliche Baustellen, wie man dort innerhalb von 2 Stunden zu Gesicht bekommen hat, habe ich selbst in Berlin noch nicht gesehen.
Und oh Gott. Diese Radfahrkultur.
Jeder rast herum und achtet maximal auf sich selbst. Es war höchst merkwürdig, wie wenig jeder einzelne von der Außenwelt mitzubekommen schien.

Vielleicht sehe ich das auch ganz falsch oder hab einfach eine schlechte Woche erwischt. Hat jemand von euch ähnliche oder auch gerne komplett andere Erfahrungen gemacht ? Falls ja, hinterlasst gerne einen Kommentar !

Um mich also von diesem kleinen städtischen Schlamassel abzulenken, durchforstete ich das Internet und stieß zum Glück auf massenhaft kulturelle Höhepunkte. Es war direkt schwer, sich für etwas zu entscheiden, sodass ich im Endeffekt doch noch gerne länger in Amsterdam geblieben wär.

Leider war das Fotografieren in den Ausstellungen so gut wie nie erlaubt. Deshalb habe ich nur sehr wenig dokumentieren können und kann euch auch kaum etwas zeigen.

ALLERDINGS gab es eine Art kleine Kunstmesse, bei der ca 30 Künstler ihre Arbeiten ausgestellt hatten und selbst vor Ort waren, um diese zu kommentieren, Fragen zu beantworten und sie zu verkaufen. Die Ausstellungsstücke gingen also wieder von Malerei, über Skulpturen, zu Accessoires. Diese Vielfalt ist genau das, was ich an diesen Messen so liebe. 
Nirgendwo sonst kann man so viele Techniken auf einem Haufen versammelt sehen und die Künstler direkt zu ihren Arbeiten kennenlernen.

Jaja
Gleich Sonntag geh ich zu der nächsten Messe bzw. in diesem Fall Festival: >Kunst-Sonntag<

Hier nun noch die Bilder aus Amsterdam.

Adieu

und genießt diese wonnigen Herbsttage

-Mareike










10/24/2015

Abstract girl

Aloha

Heute haben sich die wundervolle Bilha und meine Wenigkeit der Malerei gewidmet.
Zu unserem Glück durften wir uns aus unserer Schule Farben und Plakate mitnehmen, um in den Ferien unsere künstlerischen Fähigkeiten auszubauen. 
Und an dieses Vorhaben haben wir uns heute mal gemacht.

Nachdem wir also unzählige Bücher der Bibliothek nach Inspirationen durchgesehen haben, konnten wir uns dann doch für eine Bildidee entscheiden. Da wir beide absolut auf Abstraktion stehen, war der grundsätzliche Stil von vorne herein klar. Zudem hatten wir Lust auf flächigen Farbauftrag, um die Weiten großer Formate auszukosten.

Oh es war fantastisch

und die Ergebnisse erfreuen uns definitiv.
Leider ist Bilha noch nicht fertig geworden, doch wird auch ihr Werk hoffentlich bald hier erscheinen.
Ich bin schon voller Vorfreude. 





Komischer Weise sind die Farben auf diesem Foto komplett verfälscht.
Ihr Gesicht ist nämlich Mintgrün und das blau eher türkis, da wir uns entschieden haben Mann und Frau in den Farben zu malen, die eigentlich dem jeweils anderen Geschlecht zugeordnet sind.


So sieht es ja direkt "realistisch" aus und das war tatsächlich nicht unser Ziel.


Vermutlich wird sich also das letzte Bild nochmal ändern.


Adieu Mareike

10/22/2015

Fische sind Freunde

Okay,

Ich bin tatsächlich etwas verrückt. Gestern war ich nämlich - wieder in humorvoller männlicher Begleitung - im Aquarium Berlin. Also dem Aquarium des Zoos.
Um ehrlich zu sein, habe ich nicht wirklich eine Meinung zu Tieren. Tierschutz ist natürlich wichtig und was wäre unsere Welt ohne Tiere etc. Aber einen wirklichen Platz in meinem Leben nehmen sie definitiv nicht ein.

Deshalb war ich total überrascht, wie lustig der Besuch im Aquarium war. Ich stand irgendwie ewig von jedem einzelnen Becken, um mir komische Namen und Geschichten zu den Tieren auszudenken. Später habe ich dieses Erlebnis mit kindlicher Euphorie beschrieben. Was auch immer da mit mir los war: Ich hatte Spaß mit den Bewohnern des kühlen Nasses.
Und da ich ganz beeindruckt war, wie schön Tiere sein können, hab ich wiedermal wie eine Irre fotografiert. Es ist eigentlich ziemlich überflüssig, hier von den Farben zu schwärmen, die die Fische hatten, da die Fotos nur noch schwarz weiß sind. ABER es war unglaublich.Ich kann es immer noch nicht glauben, dass derartige Farben existieren.

MenschMensch
Ich mag die Fotos
und verehre die Eleganz der Quallen.






  So verbleibe ich zunächst mit freundlichsten Grüßen und diesem Bild von mir, welcher definitiv eher verstörend und peinlich ist, als stilvoll und poetisch.

Aloha
Eure Mareike 



10/19/2015

Ferien = Kulturzeit // alte Nationalgalerie Berlin


Freunde der schönen Künste,

da ich nun leider schonwieder Ferien habe und meine Zeit nun nur noch teilweise mit den Freuden des Lernens verbringen kann,muss ich mich wieder andersweitig orientieren. Okay das hört sich nun ziemlich nach Leid an, doch ist dem nicht ansatzweise so.
Ich-Liebe-Ausstellungen.
Und zu meinem großen Glück gibt es in Berlin einfach unzählig viele.
Offiziell ist es Ferientag No.1, jedoch haben meine Ferien schon am Freitag begonnen.

Und das mit einer Führung durch den Hamburger Bahnhof.
Dazu schreibe ich aber später noch, weil ich noch nicht ganz durch das gesamte Museum druchgekommen bin und dadurch noch einiges auf mich wartet, bevor ich mir ein richtiges Bild machen kann.

Am Samstag war ich im Deutschen Historischen Museum zu einer leider nur einstündigen Führung zur - man kann es kaum glauben - DEUTSCHEN GESCHICHTE. Auf Englisch wohlgemerkt.
Wow. Aber nein. Es war fantastisch. Diese Führung erweiterte nicht nur mein Wissen über mein Heimatland, sondern stärkte gleichzeitig noch meine Fähigkeiten in Sachen englischem Hörverstehen.
Was will ich sagen ?
MACHT FÜHRUNGEN MIT
UND AM BESTEN AUF ENGLISCH

Am Sonntag war ich dann noch in der alten Nationalgalerie.
Diesmal ohne Führung, aber mit männlicher Begleitung, die mit mir staunte und diskutierte.
Wobei ich wirklich sagen muss, dass viele Werke uns auch einfach überhaupt nicht berührt haben. Weder die Technik, noch das Motiv oder sonst irgendetwas haben uns gefesselt, sodass wir einfach vorbeispazieren konnten.

Naja. Umso intensiver waren aber die Gemälde, die das gewisse Etwas hatten. Manchmal waren es die Farben, die ausdrucksstarken Augen, die, kaum von der Realität zu unterscheidenden, Hände oder die detaillierten Blumen.
Mein Gott war das fantastisch.

Mir blieb nichts anderes übrig, als eben diese Werke auf blöden Fotos festzuhalten.
Natürlich sind sie weniger eindrucksvoll, doch glaube ich, das sie trotzdem zeigen, was diese Austellung zu bieten hat.

MIR rauben sie immer noch die Worte.

Nun denn
genießt: 



 







Mareike

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